Workshop Frauen & Männer in Führungsverantwortung

Frauen und Ihre Berufung?
Das weibliche und das männliche Element, Yin und Yan
 
Die Forderung  mehr Frauen in Führungspositionen wird aktuell diskutiert.  Kann hier eine Frauen Quote den Durchbruch bringen?
Betrachten wir zunächst die Kernkompetenzen des Weiblichen und Männlichen unter Zuhilfenahme des Yin (das Weiche, das Weibliche) und Yang (das Harte, das Männliche) der chinesischen Kultur – dem Inbegriff für das Streben nach Harmonie.
 
 
Das weibliche Element
 
bewahrend
kooperativ
intuitiv
empfangend
innerlich
warm
ganzheitlich
passiv
Aufopferung
systemisch
Das männliche Element
 
fordernd
wettbewerbsorientiert
rational
aggressiv
äußerlich
kalt
fokussiert
aktiv
Selbstausdruck

Jeder Mensch hat beide Seiten in sich. Jedoch unsere Kultur und Erziehung hat sowohl Frauen wie auch Männer geprägt. Hieraus ist ein deutliches Rollenverhalten entstanden, welches gerade im Wirtschaftsleben, in den Führungsetagen bis heute etabliert ist. In unserem patriarchalischen System wurde bisher das “Männliche” höher geschätzt als das “Weibliche”. Es war anerkannter fordernd, aggressiv und rational statt bewahrend, empfangend und intuitiv zu sein.
 
Hier fehlt die Ausgewogenheit
 
Weiterhin braucht jeder Mensch Anerkennung und hat hier die Möglichkeit sich seine Anerkennung  im Tun und/oder im Sein zu erzielen. Im Wirtschaftsleben wird  i.d.R.  die Wertigkeit im Tun höher eingeschätzt. Immer höher, weiter und schnell ist hier in der Vergangenheit die Devise gewesen.
 
Das Informationszeitalter hat dazu noch eine neue Schnelligkeit hervorgebracht. Wissen veraltet schneller, der Wandel ist mittlerweile Programm, so dass Veränderungsprozesse zur ständigen Lernaufgabe gehören. Nach der Banken- und Wirtschaftskrise findet gleichwohl langsam ein Umdenken statt. Werte und Nachhaltigkeit sind wieder gefragt.
 
Die alte Einstellung befindet sich im Rückzug, das zeigt sich nicht nur im Verkauf.
 
Glücklich und zufrieden können Männer und Frauen in einem System dann leben, wenn beides gleichrangig nebeneinander bestehen darf und die Frauen das Männliche schätzen, und die Männer das Weibliche achten.  Um dort hinzugelangen ist sicher noch einiges an Vorurteilen und vor allem an Ablehnung und Verachtung auf beiden Seiten zu überwinden.
 
Wer bei sich bleibt, kann anders sein
Je häufiger Sie sich anderen Menschen empathisch und verstehend angleichen, und dabei ganz bei sich selbst bleiben, desto souveräner und unabhängiger werden Sie! Das mag paradox klingen, ist es aber nicht.
 
Je klarer ein Mensch mit sich selbst ist, desto besser kann er auf andere zu gehen und ihnen auf ihre Art begegnen. 
Je mehr wir wissen, wer wir selbst sind, desto weniger werden wir das Gefühl haben, uns zu verbiegen, wenn wir uns einer anderen Kultur zuwenden.
 
Und Männer und Frauen sind unterschiedliche Kulturen – wahrscheinlich die unterschiedlichsten überhaupt. 
Nehmen Sie die Stärken der jeweils anderen Kultur an, dann profitieren alle davon: Sie, Ihr Team und Ihre Kunden.
 
Was Männer und Frauen voneinander lernen können
Aus der Übersicht erfahren Sie, wie Männer und Frauen unterschiedlich wahrnehmen, fühlen und handeln.
Daraus können Sie ableiten, wie Sie empathischer und verständnisvoller und somit nutzbringender miteinander und vor allem auch mit sich selbst umgehen können. 
 
Eine Frauenquote ist nicht der Schlüssel zum Erfolgt. Hier geht es um Mehr.
 
 
 
EXTREME
Weibliche Eigenschaften
EXTREME
Männliche Eigenschaften
Lernpotenzial für Frauen
Lernpotenzial für Männer
Wahrnehmung Allgemein
Breit gestreut (defokussiert)
Eng fokussiert
Auf sein Ziel fokussieren, ohne sich ablenken zu lassen
Das Umfeld bewusster wahrnehmen und mehr auf die Folgen der eigenen Handlungen achten.
Eigenwahrnehmung
Sehr selbstkritisch
Es werden eher die Schwächen als die Stärken gesehen, dadurch häufig geringeres Selbstwertgefühl
Weniger selbstkritisch
Es werden eher die Stärken gesehen und die Schwächen ignoriert
Auf die Stärken fokussieren, und dabei Schwächen langsam abbauen. Sich aber selbstbewusst nach außen verkaufen. Mehr auf negative Selbstkonzepte achten und sie verändern.
Das Reflexionspotenzial erweitern ohne dabei in Selbstzweifel zu gelangen, mehr zuhören bei der Kritik anderer (vor allem von Frauen).
Fühlen
Tiefere Gefühle
empfinden eher Trauer als Wut, tragen die Emotionen nach Außen in die Kommunikation, Gefahr von Missverstandensein in der Welt
Vermeidet tiefe Gefühle
empfindet eher Wut und Aggression als Trauer. Trägt die Emotion nach Innen, daher Gefahr von Psychosomatik
Wut als Gefühl integrieren und wertschätzen. Ab und zu schweigen und ein Thema mit sich selbst abhandeln. Introperspektive lernen.
Trauer als Gefühl integrieren und wertschätzen. Mehr in die Kommunikation über die eigenen Befindlichkeiten mit anderen gehen. Extroperspektive annehmen.
Impulse im Umgang mit Anderen
Integration und Verbundenheit
Abgrenzung und Konkurrenz
Prüfen, wann Integration sinnvoll ist und wann Vorsicht angebracht sein kann.
Die Möglichkeit von Integration auch für das eigenen Vorwärtskommen in Betracht ziehen.
Motivation bei Meinungsverschieden-heiten
Gefallen in Harmonie stehen am Anfang aller Überlegungen
Imponieren und den anderen ausschalten stehen am Anfang aller Überlegungen
Mehr bei sich selbst bleiben und weniger in weibliche Anpassungsmuster fallen.
Mehr bei sich selbst bleiben und weniger in männliche Konkurenzmuster fallen.
Verhalten bei Scheitern
Rückzug und Trauer bei Misslingen
Aggression und Kampf bei Misslingen
Weniger Vorwurfsdenken -
mehr zielorientiertes Handeln. Scheitern als eine Möglichkeit akzeptieren, die zum Spiel gehört und nicht mutlos machen lassen.
Umsichtigeres Hinterfragen einer Situation: Warum bin ich gescheitert? Wenn es eine Lernerfahrung im Scheitern geben würde, wie hieße sie?
Verhalten bei Schmerz
Weich und zustimmungsbereit
Opfer werdend
Hart und aggressiv -
nicht zustimmungsbereit
Täter werdend
Die Schmerzgrenze erhöhen durch Dissoziation der eigenen Person von der Situation. Kämpfen, wenn Sie aufgeben wollen. Sich niemals zum Opfer einer Situation oder eines anderen Menschen machen lassen.
Die Schmerzgrenze weiter nach unten setzen, und sich fragen, ob die Sache den Streit wirklich wert ist, oder ob Sie nachgeben nicht auch weiter bringen kann. Mehr auf die Signale des eigenen Körpers achten.
 
Unternehmenskulturen müssen sich wandeln.
Neue Leitbilder brauchen wir dafür. Leitbilder, in denen Werte von beiden Geschlechtern entwickelt werden müssen. Dabei zählt auch die Glaubwürdigkeit im Handeln und im Umgang miteinander. So entsteht Unternehmenskultur.
Führungskräfte führen heute durch ihre authentische Persönlichkeit.  So binden wir Menschen, nicht durch Druck und Ansprüche, die immer höher, weiter und schneller als Ziel verfolgen, sondern durch Klarheit und Ausgewogenheit.
 
Gleichwohl bleibt Führen und Macht untrennbar miteinander verbunden.  Hier gilt es die Ausgewogenheit zu finden, die Ausgewogenheit zwischen Herrschen und Dienen, die Ausgewogenheit zwischen tun und sein, die Ausgewogenheit zwischen den „harten“ und „weichen“ Faktoren.
 
Wir bieten Mentoring und Workshops zu diesem Thema an, individuell auf die jeweilige Situation zugeschnitten. Rufen Sie uns an.

 

Zielsetzung:     

  • Die Teilnehmer lernen ihren eigenen YIN und YAN Anteil kennen
  • Die Teilnehmer erfahren wie das jeweils andere Geschlecht "tickt".
  • Die Teilnehmen lernen  die eigenen Anteile von Unsicherheit und Kompenstionen mit dem anderen Geschlecht kennen
  • Die Teilnehmer lernen sich entsprechend anzupassen und in Augenhöhe zu dabei zu bleiben

Inhalte:

  • Kennenlernen und Anwenden des eigenen Persönlichkeitsstils
  • Verstickungen im Rollenbild erkennen
  • Analyse meines Gesprächspartners
  • Praxisorientierte Gleichbehandlung zwischen weiblichen und männlichen Führungspersönlichkeiten 

Methoden:       

  • Biostrukturanalyse
  • Lebensstilfragen
  • systemische Auswirkungen

 

Dauer:                            3 Tage

 

Teilnehmer:                  max. 10 Teilnehmer,

                                       

Termine:                        auf Nachfrage

 

Investition:                   1.450,00 Euro       

           alle Preise zuzgl. MwSt.

         

Trainerin:                     Manuela Todzi

 

Veranstaltungsort:      Bochum